Mannschaftscross im Prießnitzgrund – oder: Das große Pfützenspringen

Mannschaftscross im Prießnitzgrund – oder: Das große Pfützenspringen
10. April 2018

Am 05.04.2018 jährte sich der 1. Mannschaftscrosslauf vom 06.04.1913 zum 105. Mal und die Laufgruppe Dresden war mit 7 offiziellen Teams und 5 Läufern in anderen Teams, also mit insgesamt 26 Läufern am Start. Wir bedanken uns beim Laufsportladen Dresden, dem VfL Dresden-Bühlau und den Kameradinnen und Kameraden der Graf-Stauffenberg-Kaserne für die gute Organisation.

Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein und zu erwartenden angenehmen Temperaturen, so dass kurze Laufsachen und Schuhe für trockene Wege eingepackt wurden und für manche das Fahrrad das Verkehrsmittel des Tages war. Aber es sollte anders kommen. Gegen frühen Nachmittag zeigte sich auf dem Wetterradar eine breite Regenfront, die von Westen her zügig auf Dresden zurollte und sich gegen 17.00 Uhr mit einem Unwetter über Dresden entlud. Kurzum, der Weg zum Start war nass, mit dem Fahrrad noch nasser, und es war kalt. Rechtzeitig zum Start war es zum Glück wieder trocken, jedenfalls von oben.

Die Startreihenfolge war ein wenig nach Altersklassen sortiert, erst vor allem die Walker, dann die 50+, und dann die jungen Wilden etwas später. Das führte auf der Strecke zu vielen Begegnungen und Überholmanövern, aber es war ja genug Platz auf der Strecke und niemand war allein. Die Laufgruppe war wie gesagt mit 7 Teams unterwegs. Zunächst starteten die Oldtimer und später Teams mit aussagekräftigen Teamnamen wie MaxPowerNRG, die lustigen Kugelblitze oder Team Atemnot. Dabei muss erwähnt werden, dass mit dem Startschuss der Respekt vor dem Alter abgelegt wurde und sogar vereinsinterne Überholmanöver stattfanden.

Und wie war die Strecke? Die ersten 3 Kilometer geht es ja eben bzw. mit moderater Steigung an der Prießnitz entlang. Hier gilt es ein hohes Tempo zu halten und nicht zu viel Zeit liegenzulassen. Aber der Weg war nach dem Unwetter natürlich nass und mit vielen Pfützen übersät. Gut wer in kurzen Hosen gelaufen ist, da waren wenigstens nur die Beine dreckig. Ab Kilometer 3 kommt die große Steigung und hier half die Motivation der Mannschaftsmitglieder den Berg hinauf. Denn das macht den Reiz des Mannschaftscrosslaufes aus – der gemeinsame Lauf im Team vom Start bis zum Ziel. Nach dem Berg kommt wieder ein Flachstück auf mit vielen Pfützen übersäter Betonplattenstraße, bevor noch ein letzter Anstieg zum Sandtagebau zu bewältigen ist. Ab da geht es aber flach Richtung Kaserne und nach einer ¾ Runde über den Sportplatz ins Ziel.

Alle Teams der Laufgruppe sind gut im Ziel angekommen und konnten sich dort bei Bundeswehrtee und einer Bratwurst stärken. Es war ein schönes gemeinsames Event. Ergebnisse und Zeiten gab es auch. Die sollen nicht so im Vordergrund stehen, können aber gern auf der Homepage des Laufsportladens nachgelesen werden.

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