April, April, der weiß nicht was er will…

April, April, der weiß nicht was er will…
2. Mai 2016

… Mannschaftscross, Singlewettbewerb, 2,7km Minimarathon beim OEM über den Asphalt, 6,3km Trailrun durch den Prießnitzgrund oder bis zu 42,2km an der Elbe entlang mit Start in Königstein. Diesen Monat war für jeden was dabei und die Laufgruppe Dresden natürlich mittendrin 🙂

 

Zuerst hat Franco unsere Teilnahme am Mannschaftscross Prießnitzgrund für Euch in seiner unnachahmlichen Schreibweise zusammengefasst:

So langsam erwacht die Läuferwelt und die ersten Events beglücken die eifrigen Läufer. Mitten in der Woche stand gestern der traditionsreiche Lauf im Prießnitzgrund an. Rund 240 Team traten jeweils zu dritt an um die 6 profilierten Kilometer hinter sich zu bringen. Auch die Laufgruppe Dresden war mit 5 bestens trainierten Teams am Start. Um die jeweiligen Teammitglieder nicht zu enttäuschen, wurden über den Winter Schokoladen-Weihnachtsmänner und die erst kürzlich gefunden Schoko-Osterhasen verschmäht.

Mehr oder weniger pünktlich trafen wir uns im Prießnitzgrund um 17:15 und begrüßten uns herzlich. Nachdem die Taktik besprochen wurde, die Startunterlagen abgeholt und die Nummern am Leibchen angeheftet waren, konnten wir zum Einlaufen übergehen. Mit einer Runde durch den sonnigen Allauenpark überbrückten wir die Wartezeit gemeinsam. Nach dem Motto: „Das Beste kommt zum Schluss!“ starteten unsere 5 Teams am Ende von allen 240.

Nun konnte die Hatz um pünktlich 18:29 beginnen. Die ersten 2 Laufgruppen-Teams starteten auf die Crossstrecke. Die restlichen Laufgruppen-Teams folgten wenige Sekunden später.

Für das Team „Musterknaben“ starteten André, Johny und meine Wenigkeit. Die Zielvorstellung war klar: „Podest“! – beim traditionellen Prießnitztallauf aber nicht ganz so einfach. Also ging es die ersten 2,4 km volle Lotte dem Anstieg entgegen. Wir überholten etliche Teams und kamen Stück für Stück dem Berg entgegen. Nach etlichen verlorenen Schweißtropfen erklommen wir den Berg, umliefen fein den Wendekegel und begaben uns auf die schlammige Kopfsteinpflasterpassage. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert und nach nur 24:07 Minuten fanden wir uns unter dem Zielbogen wieder. Der direkt im Zielbereich erworbene Keks wurde auf Echtheit überprüft und direkt zum Auffüllen der Nährstoffdepots eingesetzt.

Auf Echtheit überprüft? In China wurden nach einem Marathon Seifen verteilt, die aber von den Läufern als „Energieriegel“ wahrgenommen wurden. Mehrere tausend Läufer hatten nach dem Marathon nicht nur Schmerzen in den Beinen 😛

 

Ähnlich viel Spaß hatten auch die anderen 4 Teams und erreichten allesamt mit viel Spaß das Ziel. Bei der ein oder anderen Bratwurst wurde dann noch die Tombola verfolgt – unsere Startnummern brachten uns dabei als Losnummern leider kein Glück – bis Franco dann stellvertretend für „Die Musterknaben“ das Podest betreten und die Urkunde sowie eine Kekspackung als Preis entgegen nehmen durfte.

 

 

Beim Oberelbemarathon Ende April waren wir ebenso wieder zahlreich am Start – ob Micha als Hase für seine Tochter Janine beim 2,7km-Minimarathon oder wie Franco und Lothar in Königstein mit 42,2km vor sich. Mit dabei waren auch Laufgroupies, die sich erst vor kurzem unserem lustigen Haufen angeschlossen haben. Christian durfte als neues Mitglied gleich mal einen ganz besonderen Halbmarathon erleben und seine Geschichte wollen wir Euch auf keinen Fall vorenthalten:

Ich bin ja noch relativ frisch dabei, dennoch habe ich (zur Verwunderung einiger von euch) vorgestern meinen siebten OEM-Halbmarathon absolviert (insgesamt war es mein achter). Mir war nach den ersten Trainingseinheiten mit euch völlig klar, dass der OEM eigentlich viel zu früh kam in diesem Jahr, dennoch wollte ich die Chance nutzen und schauen, wo ich stehe.

Der Morgen begann mit einem kleinen Autounfall an der Yenidze – nix schlimmes, aber das Ganze verzögerte sich dann so lange, dass wir (also mein Laufpartner und ich) keine Chance mehr hatten, mit der Bahn nach Heidenau zu fahren. Also haben wir entschieden, mit dem Auto zu fahren und dieses eben dann später wieder abzuholen. Doof nur, dass die A17 gesperrt war – also sind wir in Gorbitz wieder runter und über die Dohnaer Str. nach Heidenau gefahren. Start dort war 9.10 – wir waren um 9.20 dort und konnte direkt gegenüber an dem Modecenter parken. Schnell Hosen und Jacken ausgezogen und rübergerannt. Dort war man schon mit dem Abbau beschäftigt und kein Läufer war mehr zu sehen. Kurzer Blickkontakt zu einem der Techniker, dieser fragt „seid ihr auf dem Klo vergessen worden?“, wir fragen „können wir noch starten?“, er antwortet: „ja, ich muss nur schnell die Matte noch mal einschalten“. 😮
So kam es zu dem Kuriosum, dass wir die wirklich letzten Starter waren und ca 2,5 km gelaufen sind, bis wir das Polizeiauto eingeholt haben und die ersten Läufer überholten. Einigen mussten wir dann sagen, dass wir nicht etwa die Marathon-Führenden sind, sondern nur verspätet ankamen. 😀
Zum Lauf selbst: Ich hatte mir vorgenommen, mit einem guten Flüssigkeitstank so lange es geht durchzulaufen (mir liegen die Trinkpausen nicht, ich komme da ständig aus dem Rhythmus). Gleichzeitig wollte ich eine relativ konstante Geschwindigkeit im Bereich 5’40 laufen. Das gelang mir insgesamt recht gut, bis ich am Blauen Wunder (ca km 14) dann wirklich mal was trinken und essen musste und kurz anhielt. Von da an fehlte mir nicht nur der Laufrhythmus, sondern auch schlicht die Kraft und ich hab mich nur noch ins Ziel geschleppt. Am Ende waren es 2:16 und nun weiß ich auch, wo ich stehe.

Positiv fiel mir auf, dass meine Kondition schon ganz gut ist und diese auch bei dem Tempo überhaupt keine Probleme mehr machte. Ich bin sicher noch einige Kilos zu schwer, aber ich bin bereits für den Nachtlauf angemeldet, den Dresden (Halb) Marathon im Oktober und auch für den OEM 2017 bin ich schon gemeldet.

Nebenbei bemerkt: Das Dienstagtraining mit euch vor dem Halbmarathon war noch mal ein Motivationsschub, den HM beim OEM duchzuziehen und nicht kurzfristig noch auf 10km umzumelden (Lothar hatte mir ja sowas empfohlen und wollte es selbst wohl auch machen).

Ergo: Ziel ist für Oktober, endlich mal unter 2 Std zu bleiben.

In dem Sinne freue ich mich auf die nächsten Trainingseinheiten!

(heute werde ich aber noch pausieren, meine Oberschenkelmuskulatur grüßt noch bei jedem Treppengang)

 

So langsam kommt jetzt der Sommer und es liegen noch viele schöne Läufe vor uns. Also bleibt schön fit und viel Spaß beim Laufen. Sport frei!

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